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Farming Simulator 2026 : jouer en multijoueur avec ses amis

Par Benjamin Dayan · PDG

· Mis à jour le 29. Oktober 2026 · Lecture 6 min

Inhaltsverzeichnis

Farming Simulator 2026 Multiplayer funktioniert nur zuverlässig, wenn der Server technisch sauber konfiguriert ist – von der Portfreigabe über die settings.xml bis zur Verwaltung von Slots und Mods. Dieser Artikel zeigt Schritt für Schritt, wie du den Server für Farming Simulator 2026 vorbereitest, damit du mit Freunden ohne Verbindungsabbrüche, Lags oder Mod-Konflikte auf dem gemeinsamen Hof spielen kannst.



Grundlagen: Farming Simulator 2026 Multiplayer-Server vorbereiten

Bevor du Freunde einlädst, braucht der Server drei Dinge: eine stabile Netzwerkverbindung, genug Rechenleistung für die Spielwelt und Mods sowie eine korrekt strukturierte settings.xml. Das Dedicated-Server-Tool von GIANTS lädt beim ersten Start automatisch eine Grundstruktur mit Konfigurationsdateien, Logfiles und einem Mods-Ordner an. Wer den Server über ein Pterodactyl-Panel verwaltet, sieht diese Dateien direkt im Dateimanager und kann sie ohne SSH-Zugriff bearbeiten – praktisch, wenn mehrere Admins aus der Community gemeinsam moderieren.

Ein Farming Simulator 2026 Multiplayer-Server läuft technisch ähnlich wie seine Vorgänger: Ein Prozess hält die Spielwelt offen, Clients verbinden sich über einen festen Port, und die settings.xml steuert Slots, Passwörter und Serverparameter. Wichtig ist, dass der Prozess durchgehend läuft, auch wenn kein Spieler aktiv im Hofmanagement unterwegs ist, damit automatische Ernten, Tierpflege-Skripte und Wetterzyklen weiterlaufen.

Wer diese Verwaltung nicht selbst übernehmen möchte, kann einen vorkonfigurierten Farming Simulator Server mieten und sich auf das Hofmanagement statt auf die Technik konzentrieren.



Portfreigabe und Netzwerkkonfiguration für den Server

Damit externe Spieler den Server finden, muss der verwendete Port sowohl in der Firewall als auch – bei einer Verbindung über einen Heimrouter – in der Portweiterleitung geöffnet sein. Der Standardport des Dedicated-Server-Tools lässt sich in der settings.xml ändern, Standard ist in der Regel ein TCP/UDP-Port im Bereich 11115 aufwärts. Prüfe den exakten Wert im Server-Log beim ersten Start, da GIANTS den Port je nach Version anpasst.

Firewall-Regeln auf einer Linux-Maschine

Läuft der Server auf einer Linux-Maschine, etwa einem VPS, öffnest du den Port über ufw:

sudo ufw allow 11115/tcp
sudo ufw allow 11115/udp
sudo ufw enable
sudo ufw status

Zusätzlich lohnt sich fail2ban, um wiederholte fehlgeschlagene Verbindungsversuche über SSH abzublocken – relevant für jeden, der eine Linux-Maschine administriert statt ein Panel zu nutzen:

sudo apt update
sudo apt install fail2ban
sudo systemctl enable fail2ban --now
sudo systemctl status fail2ban

Portfreigabe im Heimrouter

Wird der Server zu Hause betrieben, muss der Router eine Portweiterleitung auf die lokale IP-Adresse des Rechners anlegen. Üblicher Ablauf:

  • Statische lokale IP für den Server-Rechner im Router festlegen.
  • Portweiterleitung TCP und UDP auf den konfigurierten Port einrichten.
  • Mit einem Online-Port-Checker testen, ob der Port von außen erreichbar ist.
  • UPnP nur aktivieren, wenn manuelle Weiterleitung nicht funktioniert – aus Sicherheitsgründen ist die manuelle Variante vorzuziehen.

Bei einem gemieteten Server entfällt dieser Schritt meist, da Ports serverseitig bereits offen sind; ein serverseitiger Anti-DDoS-Schutz auf Infrastrukturebene fängt zudem volumetrische Angriffe ab, bevor sie den Spielprozess erreichen.



Die settings.xml konfigurieren: Slots, Passwort und Zugriffsrechte

Die settings.xml ist das Herzstück jeder Farming Simulator 2026 Multiplayer-Session. Hier werden Servername, Slots, Passwörter und Sprache festgelegt. Eine typische Grundstruktur sieht so aus:


  MeinHof2026
  GeheimesPasswort
  AdminGeheim
  8
  11115
  de
  false

Slots richtig dimensionieren

Die Anzahl der Slots bestimmt, wie viele Spieler gleichzeitig verbunden sein können. Zu viele Slots bei begrenzter CPU-Leistung führen zu spürbaren Rucklern beim Laden großer Felder oder beim Tiermanagement mit vielen aktiven Skripten. Eine Faustregel: Für kleine Freundesgruppen reichen 4 bis 8 Slots, größere Communities mit mehreren Höfen profitieren von mehr Rechenleistung, etwa durch Ryzen-CPUs mit hoher Taktfrequenz, da Farming Simulator stark auf Single-Thread-Performance reagiert.

Passwort und AdminPassword trennen

Das normale Passwort gibt Spielern Zugang zur Welt, das AdminPassword gewährt erweiterte Rechte wie Kick, Ban oder das Ändern von Spieleinstellungen während der Session. Beide sollten unterschiedlich und ausreichend komplex sein – ein Standardpasswort aus der Dokumentation sofort ersetzen, sonst können unbefugte Nutzer Admin-Befehle ausführen.

Zugriffsrechte über das Panel verwalten

Wird der Server über ein Panel wie Pterodactyl betrieben, lassen sich Unterbenutzer anlegen, die nur Zugriff auf Konsole oder Dateimanager erhalten, ohne das Hauptpasswort zu kennen. Das ist sinnvoll, wenn mehrere Moderatoren der Community Zugriff brauchen, aber nicht jeder die vollen Serverdaten einsehen soll.



Mods verwalten und Server-Performance optimieren

Mods werden als gezippte Dateien in den Mods-Ordner des Servers gelegt. Beim Start generiert das Dedicated-Server-Tool automatisch eine modDesc-Übersicht:

/mods
  ├── FS26_meinMod.zip
  ├── FS26_zweiterMod.zip
  └── modZip.cache (automatisch erzeugt)

Mod-Synchronisation zwischen Server und Clients

Damit alle Spieler beitreten können, müssen Client und Server exakt dieselben Mod-Versionen verwenden. Weicht eine Versionsnummer ab, verweigert das Spiel die Verbindung oder zeigt eine Fehlermeldung zur fehlenden Mod-Datei. Am stabilsten funktioniert es, wenn ein zentrales Mod-Paket als ZIP an alle Teilnehmer verteilt wird, statt einzelne Mods manuell zu aktualisieren.

Performance: Was wirklich zählt

  • CPU-Takt: Farming Simulator profitiert stärker von hoher Einzelkern-Leistung als von vielen Kernen – Ryzen-Prozessoren mit hohem Takt reduzieren Ruckler bei großen Kartenmods.
  • NVMe-Speicher: Große Mod-Maps mit vielen Texturen laden spürbar schneller von NVMe-SSDs als von klassischen Festplatten, besonders beim Season-Wechsel oder Kartenstart.
  • Latenz: Eine niedrige Ping-Zeit zwischen Spielern und Server verhindert ruckelnde Fahrzeugbewegungen bei gemeinsamer Feldarbeit.
  • Automatische Backups: Vor jedem Mod-Update oder Saisonwechsel lohnt sich eine Sicherung des Speicherstands, damit ein defekter Mod keinen kompletten Spielfortschritt kostet.

Wer den Server selbst auf einer Linux VPS betreibt, sollte regelmäßig Systemupdates einspielen und die Server-Logs auf Mod-Fehler prüfen. Für Communities, die lieber ein grafisches Panel statt einer reinen Kommandozeile nutzen, bietet sich eine Pterodactyl VPS an, auf der Konsole, Dateimanager und Neustart-Funktion zentral erreichbar sind. Einen Überblick über alle unterstützten Titel findest du außerdem auf der Übersichtsseite Alle unsere Gameserver.

Offizielle Informationen zu Serverparametern und unterstützten Funktionen liefert die Source des Spiels, die bei Patch-Updates regelmäßig aktualisiert wird.



Fehlerbehebung bei typischen Verbindungsproblemen

Auch nach korrekter Konfiguration treten gelegentlich Verbindungsprobleme auf. Die häufigsten Ursachen lassen sich systematisch eingrenzen:

SymptomWahrscheinliche UrsacheLösung
Server erscheint nicht in der ListePort nicht offen oder falsch eingetragenPortwert in settings.xml mit Firewall-Regel abgleichen
Verbindung bricht beim Beitritt abMod-Versionen weichen voneinander abIdentisches Mod-Paket an alle Spieler verteilen
Starke Ruckler bei vielen SpielernCPU-Auslastung zu hochSlots reduzieren oder Rechenleistung erhöhen
Spielstand nach Absturz beschädigtKeine aktuelle Sicherung vorhandenAutomatische Backups vor jeder Mod-Änderung aktivieren

Ein Blick in die Server-Logdatei zeigt meist konkret, welcher Mod oder welcher Port den Fehler verursacht – im Zweifel hilft ein Neustart des Prozesses über die Konsole, gefolgt von einem Test mit minimaler Mod-Auswahl, um die Ursache einzugrenzen.



Ein stabiler Farming Simulator 2026 Multiplayer-Server entsteht aus wenigen, aber präzisen Schritten: korrekte Portfreigabe, eine saubere settings.xml, abgestimmte Slots und synchronisierte Mods. Wer diese Punkte beherzigt, vermeidet die meisten Verbindungsprobleme und kann sich wieder auf die Feldarbeit konzentrieren.



FAQ

Wie viele Slots unterstützt ein Farming Simulator 2026 Multiplayer-Server?

Technisch sind mehrere Dutzend Slots möglich, in der Praxis hängt die sinnvolle Zahl aber von der verfügbaren CPU-Leistung ab. Für Freundesgruppen reichen meist 4 bis 8 Slots, größere Communities benötigen entsprechend mehr Rechenleistung.

Warum können sich Freunde trotz offener Ports nicht verbinden?

Meist liegt es an unterschiedlichen Mod-Versionen zwischen Server und Client oder an einer veralteten Portfreigabe im Router. Prüfe zuerst die Mod-Liste, dann die Portweiterleitung mit einem Online-Port-Checker.

Müssen alle Spieler die gleichen Mods installiert haben?

Ja, Client und Server müssen identische Mod-Dateien und -Versionen verwenden. Am einfachsten stellst du ein zentrales ZIP-Paket bereit, das alle Spieler vor dem ersten Beitritt installieren.

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