Glossar zum Gameserver-Hosting
Die Begriffe, die einem beim Mieten eines Gameservers begegnen, in je drei Sätzen erklärt. Von Arbeitsspeicher bis Tickrate, von Panel bis Wipe: was sie wirklich bedeuten und was sie für deinen Server ändern.
- TPS (Ticks pro Sekunde)
- Wie oft pro Sekunde der Server die Welt neu berechnet. Minecraft zielt auf 20 TPS: darunter verlangsamt sich die Zeit für alle — Blöcke brechen langsam, Mobs bleiben stehen. Sinkende TPS bedeuten fast immer zu wenig Prozessorleistung oder Arbeitsspeicher, nicht zu wenig Bandbreite. Mehr erfahren →
- Tickrate
- Dasselbe Prinzip wie TPS, auf andere Spiele übertragen: wie oft der Server Positionen, Schüsse und Kollisionen aktualisiert. Je höher sie ist, desto präziser fühlt sich das Spiel an — und desto mehr Prozessorleistung kostet sie.
- Slots
- Die Zahl der gleichzeitig verbundenen Spieler. Bei Fly-Serv werden Gameserver nach Arbeitsspeicher verkauft, nicht nach Slots: Die Spielerzahl wird nicht künstlich gedeckelt, die verfügbare Speichermenge setzt die tatsächliche Grenze. Mehr erfahren →
- RAM (Arbeitsspeicher)
- Der Arbeitsbereich des Servers. Darin liegen die geladene Welt, die Entities, die verbundenen Spieler und die Mods. Er ist das erste Kriterium bei der Tarifwahl: Bei zu wenig Speicher ruckelt der Server oder startet neu, wie schnell der Prozessor auch sein mag.
- DDR5 ECC
- Der Speichertyp in unseren Maschinen. DDR5 für die Generation, ECC für die Fehlerkorrektur: Der Speicher erkennt und korrigiert Ein-Bit-Fehler und verhindert so stille Beschädigungen von Spielständen auf Servern, die monatelang laufen.
- NVMe
- Eine SSD, die direkt am PCIe-Bus hängt und deutlich schneller ist als eine gewöhnliche SSD. Auf einem Gameserver merkt man das beim Start, beim Laden der Chunks und vor allem bei automatischen Sicherungen, die das Spiel nicht mehr unterbrechen.
- Anti-DDoS
- Eine Filterung, die Überlastungsangriffe abfängt, bevor sie den Server erreichen. Netzwerkangriffe (L3/L4) fluten die Bandbreite, Anwendungsangriffe (L7) imitieren echte Spieler. Gameserver, Roleplay-Server zumal, sind häufige Ziele.
- KVM
- Die Virtualisierung unserer VPS. Jede virtuelle Maschine hat einen eigenen Kernel und reservierte Ressourcen — anders als bei Containern, wo sich alle ein System teilen. Genau das ermöglicht vollen Root-Zugriff und jede beliebige Distribution. Mehr erfahren →
- VPS
- Ein virtueller privater Server: ein reservierter Teil einer physischen Maschine, mit eigenem System, eigener IP-Adresse und Administratorzugang. Du installierst, was du willst — eine Website, einen Bot, mehrere Gameserver — dafür administrierst du selbst. Mehr erfahren →
- Gameserver-Panel
- Die Weboberfläche, die die Kommandozeile ersetzt: Server starten und stoppen, Dateien bearbeiten, Mods installieren, Logs lesen, Neustarts planen. FlyPanel ist unseres; Pterodactyl ist die verbreitetste quelloffene Lösung. Mehr erfahren →
- Pterodactyl
- Ein quelloffenes Gameserver-Panel, verbreitet bei Hostern und großen Communities. Es kapselt jeden Server in einen eigenen Container. Unsere Pterodactyl-VPS kommen mit dem Panel bereits an Bord, um mehrere Server auf einer Maschine zu betreiben. Mehr erfahren →
- txAdmin
- Das Standardwerkzeug zur Administration von FiveM und RedM: Serverstart, Ressourcenverwaltung, Sanktionen, geplante Neustarts und Leistungsüberwachung über eine Weboberfläche. Auf unseren FiveM-Servern ist es vorinstalliert. Mehr erfahren →
- Framework (ESX, QBCore)
- Der Codeunterbau, der aus einem leeren FiveM-Server einen Roleplay-Server macht: Berufe, Geld, Inventar, Ausweise. ESX und QBCore sind die beiden verbreitetsten; die Wahl entscheidet, welche Skripte du danach einsetzen kannst. Mehr erfahren →
- Mods und Plugins
- Zwei Wege, ein Spiel zu erweitern. Ein Mod verändert das Spiel selbst und muss auch beim Spieler installiert sein; ein Plugin kommt nur auf den Server und bleibt für den Client unsichtbar. Bei Minecraft laden Forge und Fabric Mods, Paper und Spigot Plugins. Mehr erfahren →
- Modpack
- Eine Sammlung von Mods, zusammen gepackt und getestet (RLCraft, All The Mods, Pixelmon…). Ein Modpack braucht weit mehr Arbeitsspeicher als das Vanilla-Spiel: Für einen komfortablen gemoddeten Minecraft-Server sollten es mindestens 6 bis 8 GB sein. Mehr erfahren →
- Wipe
- Das Zurücksetzen eines Servers: Karte, Bauten und manchmal der Fortschritt der Spieler werden gelöscht. Bei Rust ist das die Norm und gibt dem Server seinen Rhythmus; bei anderen Survival-Spielen ist es eine Entscheidung der Community. Mehr erfahren →
- Crossplay
- Die Möglichkeit, plattformübergreifend zusammen zu spielen — PC, PlayStation, Xbox. Das hängt am Spiel, nicht am Hoster: ARK: Survival Ascended erlaubt es, ARK: Survival Evolved nicht. Mehr erfahren →
- RCON
- Ein Kanal zur Fernadministration: Befehle gehen an den Server, ohne dass man im Spiel ist. Discord-Bots und Moderationswerkzeuge nutzen ihn, um zu bannen, anzukündigen oder neu zu starten.
- FTP / WebFTP
- Der Weg, Serverdateien hochzuladen und zurückzuholen: Konfigurationen, Mods, Spielstände. WebFTP macht dasselbe im Browser, ohne zusätzliche Software.
- Backup
- Die automatische Kopie der Serverdateien, getrennt aufbewahrt. Ihr Wert liegt in dem, was sie ermöglicht: zurückgehen, nachdem ein Mod einen Spielstand zerschossen hat oder ein Griff danebenging. Bei uns ist sie eine Option, monatlich abgerechnet. Mehr erfahren →
- Dedizierte IP
- Eine für deinen Server reservierte Netzwerkadresse statt eines geteilten Ports auf einer gemeinsamen Adresse. Sie macht die Verbindung leichter weiterzugeben und erlaubt Dienste, die Standardports verlangen. Mehr erfahren →
- Snapshot
- Eine vollständige Momentaufnahme eines VPS: System, Einstellungen und Daten. Ein wiederhergestellter Snapshot versetzt die Maschine exakt in den früheren Zustand — das Sicherheitsnetz vor einem riskanten Update. Mehr erfahren →