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V Rising Server für den Mehrspieler-Modus konfigurieren

Par Benjamin Dayan · PDG

· Mis à jour le 1. November 2026 · Lecture 5 min

Inhaltsverzeichnis

Die V Rising Server Konfiguration entscheidet darüber, wie sich dein Mehrspieler-Shard anfühlt: ob zehn Freunde entspannt gemeinsam ein Schloss hochziehen oder fünfzig Vampire sich in einem harten PvP-Krieg zerfleischen. Zwei Dateien steuern dabei fast alles – ServerHostSettings.json und ServerGameSettings.json. Dieser Artikel zeigt, welche Werte für Spieleranzahl, Clan-Größe, PvP/PvE, Schwierigkeit und Blutqualität wirklich zählen.



V Rising Server Konfiguration für den Mehrspieler-Modus: Die zwei zentralen Dateien

Jede V Rising Server Konfiguration basiert auf zwei JSON-Dateien im Ordner VRisingServer/save-data/Settings/: ServerHostSettings.json regelt technische Parameter wie Portfreigaben, Spielerlimit und Speicherintervalle, während ServerGameSettings.json das eigentliche Gameplay steuert – Schwierigkeit, Modus, Clan-Größe und Lootverhalten. Beide Dateien werden beim ersten Start automatisch erzeugt, lassen sich danach aber jederzeit per Texteditor oder direkt über die Dateiverwaltung des Panels anpassen.

Grundgerüst von ServerHostSettings.json

{
  "Name": "Mein Vampir-Schloss",
  "Description": "Mehrspieler-Shard für den Clan",
  "Port": 9876,
  "QueryPort": 9877,
  "MaxConnectedUsers": 20,
  "MaxConnectedAdmins": 4,
  "ServerFps": 30,
  "AutoSaveCount": 20,
  "AutoSaveInterval": 300,
  "GameSettingsPreset": "",
  "GameDifficultyPreset": "StandardPvP",
  "SaveName": "world1",
  "Password": "",
  "Secure": true,
  "ListOnSteam": true,
  "ListOnEOS": true
}

Nach jeder Änderung muss der Prozess neu gestartet werden, damit die Werte übernommen werden. Über die Konsole im Panel genügt ein Klick auf Neustart, wer selbst administriert, nutzt direkt den Dienst:

systemctl restart vrisingserver.service

Wer die Einstellungen direkt live ausprobieren möchte, findet eine fertig eingerichtete Umgebung über V Rising Server mieten – inklusive Panel-Zugriff auf genau diese Konfigurationsdateien, ohne manuelle Ersteinrichtung.



Spieleranzahl und Clan-Größe für den Mehrspieler-Betrieb anpassen

Die Spieleranzahl wird über MaxConnectedUsers in ServerHostSettings.json festgelegt. Der Wert sollte realistisch zur verfügbaren Hardware passen: Jeder zusätzliche Spieler erhöht die CPU-Last durch Pathfinding, Blutpool-Berechnungen und Gebäudesimulation spürbar. Auf einem Ryzen-basierten Setup mit NVMe-Speicher bleibt die Tickrate auch bei 20 bis 40 gleichzeitigen Nutzern stabil, solange genug Arbeitsspeicher reserviert ist.

Clan-Größe in ServerGameSettings.json

Die Clan-Größe steuert, wie viele Spieler gemeinsam ein Schloss verwalten dürfen. Der Parameter heißt ClanSize und wird in der Datei ServerGameSettings.json gesetzt:

{
  "ClanSize": 4,
  "GameModeType": "PvP",
  "Difficulty": "Normal"
}
ClanSizeEmpfohlen für
1Solo-Mehrspieler ohne gemeinsames Schloss
2–4Kleine Gruppen, Freundeskreis
6–10Communities, größere Gilden

Eine zu hohe Clan-Größe bei gleichzeitig vielen aktiven Clans kann die Anzahl gleichzeitig verwalteter Schlösser und damit die Serverlast erhöhen. Wer regelmäßig Spitzen bei den Verbindungszahlen beobachtet, sollte MaxConnectedUsers und ClanSize gemeinsam testen, statt isoliert einen Wert hochzudrehen.



PvP, PvE und Schwierigkeitsgrad: Die richtige Mischung finden

Der Spielmodus wird über GameModeType in ServerGameSettings.json definiert. Mögliche Werte sind unter anderem PvP, PvE und PvPDuo. Wichtig: Dieser Wert lässt sich nach dem ersten Weltstart nicht mehr nachträglich ändern, ohne eine neue SaveName anzulegen – also vor dem ersten gemeinsamen Spielstart final festlegen.

Schwierigkeitsgrad über Difficulty

{
  "Difficulty": "Hard",
  "StarterEquipment": false,
  "FreeCastleClaim": false,
  "CastleDamageMode": "Always"
}

Die möglichen Werte reichen üblicherweise von Easy über Normal und Hard bis Brutal. Höhere Schwierigkeit erhöht Schaden gegnerischer Kreaturen, Ressourcenbedarf und reduziert Nachsicht bei Toderfolgen. Für PvE-Communities empfiehlt sich in der Praxis Normal mit leicht angepassten Drop-Modifikatoren, um Frust bei neuen Spielern zu vermeiden.

Belagerung und Gebäudeschaden

In PvP-Shards lohnt sich ein Blick auf CastleDamageMode und SiegeWeaponHealth: Sie regeln, ob und wie stark Schlösser außerhalb aktiver Angriffsfenster beschädigt werden können. Eine zu aggressive Einstellung führt oft dazu, dass kleinere Clans gegenüber großen Gruppen chancenlos sind – ein häufiger Grund für sinkende Spielerzahlen auf Community-Servern.



Blutqualität und weitere Gameplay-Parameter feinjustieren

Die Blutqualität beeinflusst direkt, wie schnell Vampire Fähigkeiten freischalten und wie strategisch die Jagd nach bestimmten Blutarten ausfällt. Relevante Parameter liegen ebenfalls in ServerGameSettings.json:

{
  "BloodDrainModifier": 1.0,
  "StartingProgressionLevel": 0,
  "DropTableModifier_General": 1.0,
  "MaterialYieldModifier_Global": 1.0,
  "RelicSpawnMultiplier": 1.0
}

BloodDrainModifier steuert, wie schnell der Blutpool eines Spielers sinkt – niedrigere Werte verlängern die Zeit zwischen Blutjagden und verschieben den Fokus stärker Richtung Basisbau und PvP statt reinem Grinding. Für Mehrspieler-Shards mit begrenzter Spielzeit pro Sitzung ist ein Wert zwischen 0.5 und 0.8 oft ein guter Kompromiss zwischen Herausforderung und Spielspaß.

Drop- und Material-Modifikatoren

  • DropTableModifier_General: beeinflusst generelle Dropraten von Kreaturen
  • MaterialYieldModifier_Global: steuert die Ausbeute beim Abbau von Rohstoffen
  • RelicSpawnMultiplier: passt die Häufigkeit seltener Relikte an

Nach jeder Anpassung dieser Werte empfiehlt sich ein Testlauf mit wenigen Spielern, bevor die komplette Community online geht. Änderungen an laufenden Welten greifen meist erst nach einem Neustart, teilweise erst nach dem nächsten automatischen Speichervorgang, gesteuert über AutoSaveInterval.

Backups vor Experimenten nicht vergessen

Da ein fehlerhafter Wert in ServerGameSettings.json im schlimmsten Fall das Laden des Spielstands blockiert, lohnt sich vor jeder größeren Anpassung eine manuelle Sicherung des Ordners save-data. Automatisierte Sicherungen reduzieren hier das Risiko eines kompletten Datenverlusts erheblich, unabhängig davon, ob der Prozess lokal oder auf einer dedizierten Maschine läuft.

cp -r save-data/ save-data_backup_$(date +%F)

Weitere Survival- und Koop-Titel mit ähnlicher JSON-basierter Konfiguration findest du in der Übersicht Alle unsere Gameserver. Wer die Einstellungen lieber auf eigener Infrastruktur verwaltet, kann die Dateien auch direkt auf einem Linux VPS per SSH bearbeiten.



Fazit

Eine saubere V Rising Server Konfiguration lebt vom Zusammenspiel beider Dateien: technische Parameter in ServerHostSettings.json, Gameplay-Feinschliff in ServerGameSettings.json. Wer Spieleranzahl, Clan-Größe, Modus, Schwierigkeit und Blutqualität schrittweise testet und dabei regelmäßig sichert, vermeidet die meisten typischen Fehler im Mehrspieler-Betrieb.



FAQ

Wo liegen ServerHostSettings.json und ServerGameSettings.json genau?

Beide Dateien befinden sich im Ordner VRisingServer/save-data/Settings/. Sie werden automatisch erzeugt, sobald der Server erstmals gestartet wurde, und können danach direkt bearbeitet werden.

Kann ich den Spielmodus (PvP/PvE) nachträglich ändern?

Eine Umstellung bei einer bereits laufenden Welt wird meist nicht sauber übernommen. Für einen Moduswechsel empfiehlt sich ein neuer Weltstand über einen geänderten Eintrag bei SaveName.

Warum übernimmt der Server meine Änderungen nicht?

Häufigste Ursache ist ein fehlender Neustart nach dem Bearbeiten der JSON-Dateien oder ein Syntaxfehler in der Datei. Eine Prüfung der Konsolenausgabe beim Start zeigt in der Regel sofort, welche Zeile fehlerhaft ist.

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